Journalistisches und Literarisches zum Thema „Sexualität“

Wir sammeln und ergänzen unter dieser Rubrik fortlaufend Texte, die sich mit dem Thema „Sexualität“ beschäftigen: Sexualität in der Literatur, in der Gesellschaft, in der öffentlichen Wahrnehmung und in Politik und Wirtschaft. Es geht dabei um die Grenzen des Sagbaren, um Tabus und Enttabuisierungen, um die Definition von „Pornographie“, um Mut und Engagement, aber auch um Gewalt, die die sexuelle Integrität von Menschen beiderlei Geschlechts verletzt. Nachstehend sind ausgewählte Artikel aufgeführt, welche in der Presse erschienen sind.

 

NZZ am Sonntag: Bundesamt für Provokation. Von Michael Furger.
Mit seiner neuen Anti-Aids-Kampagne sorgt das Bundesamt für Gesundheit für helle Aufregung - nicht zum ersten Mal. Keine Behörde polarisiert und provoziert so wie sie. Am Werk seien Gutmenschen und Ideologen, finden Kritiker. HIV-Kampagnen wie diese seien unnötig. Ist das so?
18. Mai 2014
NZZ SON - Bundesamt für Provokation.pdf
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TA: Gegen Terrorismus und Pädophilie ist der Gesellschaft alles recht. Von Philipp Loser.
Der Widerstand gegen das neue Bundesgesetz zur Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (Büpf) ist ziemlich heterogen. Es sind vor allem Jungparteien, die sich gegen das Büpf einsetzen. Ihre Kritik gilt den geplanten Staatstrojanern, der ausgedehnten Vorratsdatenspeicherung und der ihrer Meinung nach zu starken Einschränkung der Grundrechte. Ende Jahr berät der Nationalrat das Gesetz, ein Referendum scheint so gut wie sicher.
28. Mai 2014
TA - Gegen Terrorismus und Pädophilie i
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NZZ am Sonntag: Unter Verdacht. Von Rebecca Wyss.
Wickeln bitte nicht, und mit den Kindern im Schlafraum nur in Begleitung einer weiblichen Kollegin. Die vaterlose Gesellschaft brauchte eigentlich dringend mehr von ihnen, doch viele Eltern sind dagegen: Wie das Bild des latenten Sexualtäters Männer diskriminiert, die in Krippen und Kindergärten arbeiten wollen.
11. Mai 2014
NZZ am Sonntag Unter Verdacht.pdf
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Tages-Anzeiger: «Es gibt nichts Teureres als ein langes Leben». Von Ulrike Hark und Bettina Weber.
Die Schriftstellerin Juli Zeh kritisiert die zunehmende Bevormundung der Bürger durch den Staat mit Geboten und Verboten und den fehlenden Willen zum Widerstand. Die Gesellschaft werde pathologisiert.
28. Dezember 2011
TA - Über Bevormundung.pdf
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NZZ am Sonntag: Angeboren ist wenig. Von David Signer.
Bücher, die die Unterschiede von Mann und Frau biologisch erklären, sind seit Jahren Bestseller. Doch jetzt zeigt sich: Die meisten Unterschiede gäbe es ohne den Einfluss der Gesellschaft nicht.
6. Mai 2012
NZZ SON - Angeboren ist wenig.pdf
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Nordwestschweiz: Wie Fortpflanzungsmedizin neue Familien schafft. Von Corinne Rufli.
Reproduktionstechnologien: Das Outsourcing der Zeugung wirft Fragen in Bezug auf Verwandtschaftsverhältnisse auf.
12. Dezember 2013
NWS - Reproduktionstechnologien.pdf
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Schweiz am Sonntag: Mann oder Frau - ist doch Wurst. Von Corinne Rufli.
ESC-Siegerin Conchita Wurst sprengt süffisant Geschlechtergrenzen. Transmenschen hingegen werden noch immer diskriminiert.
18. Mail 2014
SaSo - Transmenschen.pdf
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